Drohnenführerschein

Drohnenführerschein geplant für gewerbliche Nutzer

1024 536 Chris
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Das Bundesverkehrsministerium plant neue Regelungen für zivile Drohnenflüge. Verkehrsminister Dobrindt sieht durch die Zunahme von privaten Drohnen erhebliches Gefährdungspotenzial durch mögliche Kollisionen oder Abstürze.

Kennzeichnungspflicht geplant

Um Kopierpiloten bei Missbrauch oder Unfällen identifizieren zu können,  ist eine Kennzeichnungspflicht von Multikoptern ab einem Gewicht von mehr als 500 Gramm im Gespräch. Diese Regelung wird gewerbliche als auch private Piloten treffen.

Drohnenführerschein beim gewerblichen Einsatz

Da UAV´s in der Landwirtschaft oder bei Verkehrsüberwachungsungen große Chancen bieten, wird die Entwicklung unterstützt und die Einsatzmöglichkeiten erweitert.

Sofern der sichere Betrieb von Flügen gewährleistet ist, können die zuständigen Landesbehörden auch Flüge ausserhalb der Sichtweite von Kopierpiloten erlauben. Dies war bisher gänzlich verboten.

Gewerbliche Piloten müssen zudem künftig einen Drohnenführerschein erlangen. Dabei werden fliegerische und luftrechtliche Kenntnisse einer Prüfung unterzogen.

Höhenbegrenzung auf 100 Meter

Privaten Piloten wird eine maximale Flughöhe von 100 Metern gestattet. Flüge darüber hinaus sind Hobbypiloten untersagt. Ob und inwieweit die Flughöhe bei gewerblichen Piloten neu geregelt wird, ist derzeit nicht bekannt.

Neben den bisherigen Regelungen, die Flüge über Justizvollzugsanstalten, Krankenhäusern, Industrieanlagen, militärischen Anlagen, Menschenansammlungen, Unglücksorten sowie Einsatzorten von Polizei- und Sicherheitsbehörden verbieten, könnte nun noch ein Verbot von Flügen in Wohngebieten folgen um die Privatsphäre von Anliegern zu schützen.

Quelle: BMVI